Posts Tagged: Wissenschaft


2
Okt 08

scholarz.net

Ein Online-Plattform für wissenschaftliches Arbeiten wurde an der Universität Würzburg entwickelt: scholarz.net verbindet Social Networking unter Wissenschaftlern mit persönlichem Wissensmanagement und eine integrierte Literaturverwaltung.

Auf der Homepage findet sich folgende Zusammenfassung:

“This is how “scholarz.net” helps you do better research:

  • Store, sort and manage your ideas and data in a unique and superior
    way. Handle it more efficiently and make the most out of it. (Reference
    management & knowlege organisation.)
  • Collaborate with fellow researchers. Share
    knowledge. Browse the public library. See which sources are important.
    (Social knowledge.)
  • Team up with other scholarz, find experts and research partners. (Research Community.)”

Wer mehr über das Tool wissen möchte, dem sei die virtuelle Tour durch das System empfohlen.


12
Sep 08

Organisierte Wissensarbeit

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Wissensarbeit wird zu einem soziologischen Thema, weil sie ein Kernelement der Morphogenese der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft kennzeichnet. Das Thema Wissensarbeit wird darüber hinaus zum Anlaß für eine Revision der Theorie der Firma, weil sie im Kontext der Wissensgesellschaft von einer personengebundenen Tätigkeit zu einer Aktivität wird, die auf dem Zusammenspiel personaler und organisationaler Momente der Wissensbasierung beruht und weil organisierte Wissensarbeit den Prozeß des Organisierens nutzt, um Wissen zu einer für die Lern- und Innovationsfähigkeit von Organisationen kritischen Produktivkraft zu entfalten. Der Aufsatz skizziert einige Merkmale der sich formierenden Wissensgesellschaft, ebenso einige Merkmale intelligenter Organisationen, um dann diesen Rahmen für eine nähere Bestimmung von Wissensarbeit zu nutzen. Konkrete Formen der Wissensarbeit werden in Skizzen zu den Bereichen Unternehmensberatung und Finanzdienstleistungen illustriert.


12
Sep 08

Produktive Wissensarbeit: Performance messen, Produktivität steigern, Wissensarbeiter entwickeln

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Kurzbeschreibung
Die Art und Weise, wie Informations- und
Kommunikationstechnologien heute genutzt werden, scheint die
Produktivität der Wissensarbeit eher zu mindern als zu fördern. Diese
Buch stellt praxiserprobte Methoden und Beispiele dar, die konkrete
Vorschläge für die Messung und Gestaltung effizienter Wissensarbeit
machen. Das Autorenteam gibt fundierte Antworten auf folgende Fragen:
Was ist Wissensarbeit? Welche Möglichkeiten der Performance-Messung von
Wissensarbeit gibt es und wo liegen die Vor- und Nachteile einzelner
Methoden? Welche Methoden tragen zur Steigerung der Produktivität und
zur Entwicklung von Wissensarbeitern bei? Wie können Wissensarbeiter
geführt werden? Welche Rolle spielt die Informations- und
Kommunikationstechnologie als Instrument zur Produktivitätssteigerung
von Wissensarbeitern?Das Buch liefert konkrete Methoden und Werkzeugen
und stellt viele Fallbeispiele produktiver und humaner Wissensarbei
vor.


23
Mai 08

Bibsonomy: (Social) Bookmarks und (gemeinsame) Literaturverwaltung

BibSonomy gehört zu den Werkzeugen des Web 2.0 zum Sammeln und Austauschen von Links zu Webseiten (Bookmarking bzw. Social Bookmarking), bietet darüber hinaus aber auch die Möglichkeit zur Literaturverwaltung. Literaturstellen können im BibTeX-Format gesammelt werden. Das macht dieses Werkzeug gerade auch für das wissenschaftliche Arbeiten interessant.

Die Einträge lassen sich als „private”, „public” oder aber auch als „friends” erfassen. Mit „friends” können Gruppen gemeinsam an einem Projekt arbeiten.

Über das Verwalten und Austauschen von Web- und Literaturquellen hinaus liegt das Potential aber v.a. im gemeinschaftlichen Indexieren, dem Social Tagging. Dadurch, dass angezeigt wird, welche Webseiten und Publikationen – als „public” – mit freien Schlagwörtern (tags) erfasst wurden, kann man Benutzer mit gleichen Interessen bzw. Arbeitsgebieten finden, Hinweise für die eigene Recherche erhalten und auch sehen, welche tags wie häufig verwendet werden (anschaulich gemacht als Wortwolke, sog. TagCloud). Es bilden sich gemeinschaftliche Schlagwortlisten, sog. Folksonomies.

Publikationslisten und TagClouds aus BibSonomy können auf der eigenen Webseite veröffentlicht werden. Literaturlisten lassen sich in mehreren Formaten in Literaturverwaltungsprogramme exportieren.

Benutzerszenarien für BibSonomy:

http://www.bibsonomy.org/help/basic/scenarios


11
Mai 08

Diplomathesis of Magdalena Böttger (English)

Magdalena’s Blog

I am happy, that she put it online now!

Magdalena did a good job researching personal knowledge management from a tool/activity/information related perspective. She reflects her conceptual work with a small empirical study based on grounded theory. I well remember many discussions about modelling/conceptualizing the various information flows through the various tool we use in our work processes.


19
Apr 08

Jenseits der Folienpräsentation: Wissenskommunikation zwischen Entscheidern und Spezialisten

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In diesem Beitrag untersuchen wir die Probleme, welche einen effizienten Wissensaustausch zwischen Spezialist und Manager im Entscheidungsprozess verhindern. Auf der Basis von Managerbefragungen, Fokusgruppen mit Spezialisten, Organisationsfallstudien und Literaturanalysen besprechen wir einige der am häufigsten von Spezialisten und Managern erwähnten Probleme. Viele dieser Probleme können durch den Einsatz interaktiver, graphischer Gesprächsvorlagen reduziert werden. Diese ermöglichen es Entscheidern und Experten, ihr Wissen gemeinsam graphisch auszutauschen und zu integrieren und so zu besseren Entscheiden zu gelangen.


19
Apr 08

Citavi Picker

Als Nachtrag zum Beitrag von Christian Zange vom 3. November 2007 über Citavi möchte ich auf den Citavi Picker hinweisen, ein kostenloses Zusatzprogramm für den Internet Browser (sowohl Explorer als auch Firefox). Mit dem Picker kann Text auf einer Webseite markiert und in ein Citavi-Projekt übernommen werden.

Beschreibung laut Citavi-Webseite: http://www.citavi.de/de/funktionen/picker.html

„Mit dem Picker können Sie Internet- und Textdokumente noch besser für Ihre Citavi-Projekte nutzen.

  • Mit dem Picker nehmen Sie das aktuelle Dokument als neuen Titel in Citavi auf.
  • Sie markieren Text und speichern ihn als Zitat in Citavi – natürlich automatisch mit Quellenangabe.
  • Auch Abstracts, Inhaltsverzeichnisse und Schlagwörter lassen sich auf diese Weise übernehmen.
  • Grafiken speichern Sie als Bildzitat oder Cover.
  • Einfacher geht es nicht. Aber das ist noch nicht alles! Wenn Sie in Internet- oder Textdokumenten auf inter- essante Literaturangaben stoßen, können Sie die Titel in Ihr Citavi-Projekt übernehmen – und zwar selbst dann, wenn die Angaben unvollständig oder fehlerhaft sind; Citavi sucht die richtigen Angaben in Datenban- ken Ihrer Wahl und fügt den Titel Ihrem Citavi-Projekt hinzu.”

Ich bin Citavi-Benutzerin der ersten Stunde und habe nun diese Funktionalität für mich entdeckt. Der Picker bietet die Möglichkeit, bei der Online-Recherche einfach und zeitsparend Textstellen und Literaturangaben zunächst einmal festzuhalten, um sie dann in der Datenbank weiterzuverarbeiten.

Tipps für den Umgang mit Citavi Picker (Kurzanleitung): http://www.citavi.de/de/materialien/Citavi_Picker_Kurzanleitung.pdf


14
Apr 08

Lernen mit interaktiven Visualisierungen

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Der Beitrag “Lernen mit interaktiven Visualisierungen” von Joachim Wedekind ist erschienen in: P. Baumgartner & G. Reinmann (Hrsg.) (2007). Überwindung von Schranken durch E-Learning. Festschrift für Rolf Schulmeister, Band 1. Innsbruck-Wien-Bozen, StudienVerlag. S. 57-76.

Zusammenfassung
Multimediale Lehr-/Lernanwendungen sind interaktiv: Ohne Aktionen der Lernenden haben diese lediglich einen statischen Bildschirm vor sich; erst durch ihre Eingaben werden Reaktionen des Systems ausgelöst. Gerade deshalb bleibt die Notwendigkeit, den Begriff der Interaktion zu schärfen. Dazu greife ich auf Taxonomien der Interaktivität zurück wie sie in der Literatur zu finden sind und versuche sie mit Lernaktivitäten im Rahmen eines didaktischen Designmodells zu verknüpfen. Eingegrenzt auf interaktive Visualisierungen werden dann deren wichtigste didaktische Funktionen – Veranschaulichung, die Erschließung neuer Zugänge zu Inhalten und die Erschließung neuer Inhalte – an Beispielen charakterisiert. Abschließend werden notwendige instruktionale Maßnahmen genannt, mit denen das Potenzial interaktiver Visualisierungen in Lehr-/ Lernanwendungen ausgeschöpft werden kann.


4
Apr 08

The Risks of Visualization. A Classification of Disadvantages Associated with Graphic Representations of Information

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In this paper, we review and classify the disadvantages and risks associated with the use of visual representations of information. We complement a review of literature with expert interviews and focus group results on the practical negative experiences with the use of visual representations of information. Based on these two sources, we distinguish between social, cognitive, and emotional risks of visualization that can be viewed from two perspectives: from the point of view of the user and from the point of view of the designer of a graphic representation. We discuss implications of the identified disadvantages and ways of overcoming or avoiding them. The paper concludes by providing an outlook on overlooked or emergent risks of visualization.


31
Mrz 08

WebCite® Zitieren von Internetquellen

Webcite® ist ein kostenloser Internetdienst, mit dem man Webseiten archivieren und dann z.B. in Publikationen auf die “eingefrorene” Version der rechechierten und im Text genutzt Internetquelle verweisen kann, was einen davor schützt, dass Seiten von heute auf morgen nicht mehr existieren oder verändert wurde. Peter Baumgartner beschreibt einfach und kompakt Vorteile und Nutzung dieses Werkzeugs, nämlich hier, das auf jeden Fall das PWM-Repertoire von Wissensarbeitenden vor allem in Forschungs- und Bildungseinrichtungen bereichern kann.