Noch im alten Jahr 2007 vor Erscheinen unseres Buches hat Martin Eppler ein Interview zum “Wissenskonsum” gegeben, nämlich hier.
Dabei erfahren wir u.a.: “Ich wende rund drei Stunden pro Tag für den Medien-Konsum auf. Zwei Drittel meiner Zeit wende ich für elektronische Medien wie Internet, TV und Radio auf, ein Drittel für Printprodukte. Am Morgen im Bus nehme ich gratis die Kurz-Ausgabe des «Corriere del Ticino». Das sind wenige Seiten voll mit Kurzbeiträgen, die zum Kauf der normalen Ausgabe animieren. Ab und zu hole ich mir am Kiosk den «Tages-Anzeiger», die «Neue Zürcher Zeitung» oder die «Financial Times». Ich glaube, ich entspreche damit dem Megatrend in der Zeitungsbranche: keine Routine-Lektüre in Form einer abonnierten Tageszeitung, sondern Ad-hoc-Medienkonsum, jeden Tag so, wie es einem gerade passt.”