Posts Tagged: Weblogs


15
Mrz 08

Lehren als Wissensarbeit: Persönliches Wissensmanagement mit Weblogs

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Wissensarbeit und Wissensmanagement sind Konzepte, die bislang vorrangig im Unternehmenskontext diskutiert und untersucht werden. Interpretiert man Lehren als eine Form von Wissensarbeit, wird auch für Schule und Hochschule vor allem das persönliche Wissensmanagement interessant, das persönliche Kompetenzentwicklung wie auch kollaboratives Lernen und Arbeiten anregen und verbessern kann. Anhand von Einzelbeispielen aus der Blogosphäre wird gezeigt, wie Lehrende in ihrer Rolle als Wissensarbeitende von Web 2.0-Anwendungen profitieren können und inwiefern Weblogs ein vielfältiges Instrument zum persönlichen Wissensmanagement sind. Anhand eines Modells zum persönlichen Wissensmanagement wird die Verbindung individueller und kollaborativer Prozesse herausgearbeitet. Wie Lehrende darin unterstützt werden können, persönliches Wissensmanagement zu lernen, wird wiederum anhand zweier Beispiele beschrieben. Die beiden Fortbildungsbeispiele aus dem Bereich des E-Learning sind für das Thema deshalb hilfreich, weil sie selbst formale Bildungsangebote mit informellem Lernen und damit auch mit persönlichem Wissensmanagement verknüpfen.


3
Dez 07

Personal productivity in a knowledge intensive environment: A weblog case

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Simply explained weblogs are personal “diary-like-format” web sites enabled by easy to use tools and open for everyone to read. There is a growing cluster of knowledge weblogs used by professionals as personal knowledge repositories, learning journals or networking instruments (see Efimova, 2003a; Efimova & Fiedler, 2004 for more details). Used in this context, weblogs address personal needs of a knowledge worker, but they also create an opportunity for others to benefit from having emergent ideas and personal notes captured in public spaces instead of private collections.


2
Nov 07

Wer nutzt Weblogs für kollaborative Lern- und Wissensprozesse? Ergebnisse der Befragung ‘Wie ich blogge?!’ 2005

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Weblogs werden zunehmend in formellen und informellen Lernszenarien erprobt, in denen sie zwei Aspekte des Umgangs mit Wissen verbinden, nämlich die Kodifizierung und Personalisierung von Informationen. Das vorliegende Arbeitspapier stellt ausgewählte Ergebnisse einer breit angelegten Studie zu Weblogs im deutschsprachigen Raum vor. Im Mittelpunkt der Auswertung stehen die „W-Blogger”, also diejenigen Personen, die ihr Weblog führen, um Wissen mit anderen zu teilen. Diese Gruppe umfasst etwa ein Drittel aller Befragten; der typische W-Blogger ist männlich, formal höher gebildet, in Arbeit, 20 bis 40 Jahre alt und in höherem Maße technikaffin als andere Blogger. Wie andere Praktiken des Bloggens auch, umfasst das „WBlogging” Aspekte des Identitäts-, des Beziehungs- und des Informationsmanagements. Einige Besonderheiten lassen sich aus den Umfragedaten ablesen: Selbstdarstellung und Identitätsmanagement leisten die W-Blogger durch einige spezifische Publikationsroutinen – so dominieren kommentierte Verweise auf andere Online-Quellen gegenüber eher episodenhaften Texten und anderen Inhalten. W-Blogger legen auch in stärkerem Maße als übrige Gruppen Hinweise auf ihre Identität offen. Diese Personalisierung der Informationen erleichtert den Lesern die Kontextualisierung der veröffentlichen Texte. In Bezug auf das Beziehungsmanagement unterscheiden sich W-Blogger weniger in Anteil und Anzahl der Kommentare, sondern vor allem in Umfang und Ausrichtung ihrer Blogroll, in der auf andere thematisch einschlägige und regelmäßig gelesene Weblogs verwiesen wird. Die stärksten Unterschiede zeigen sich schließlich beim Informationsmanagement: W-Blogger haben ein größeres Repertoire an Informationsquellen und bedienen sich in stärkerem Maße der RSS-Technologie, um sich über Aktualisierungen auf dem Laufenden zu halten. Ähnlich wie für andere Blogger-Typen gilt auch für die W-Blogger, dass sich ihre soziale Beziehungen im Verlauf der eigenen „Blogger-Karriere” erweitern und stabilisieren – solche weblogbasierten sozialen Netzwerke stellen dem Einzelnen Sozialkapital zur Verfügung, das für erfolgreiche Lern- und Wissensprozesse mobilisiert werden kann.


2
Nov 07

What’s in it for me? Über den Nutzen von Weblogs für Wissensarbeiter

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Verschiedene Sichtweisen stehen in diesem Beitrag zur Diskussion: Weblogs als vorwiegend private Journale, die über die persönlichen Befindlichkeiten und Aktivitäten ihrer Autoren Auskunft geben; Weblogs als neue journalistische Ausdrucksformen, die eine Kontrollfunktion gegenüber etablierten Medien ausüben; Weblogs als Marketing- und Kommunikationsinstrumente, die es Unternehmen ermöglichen, in neue Beziehungen zu ihren Kunden und Mitarbeitern zu treten; und Weblogs als neue Lernmedien, durch die Menschen sich selbst organisiert mit einem Thema auseinandersetzen und diese Auseinandersetzung für sich und andere transparent machen. Der folgende Beitrag will diesem Spektrum eine weitere Perspektive hinzufügen und Weblogs als Publikationsinstrumente beschreiben, die Knowledge Workern in wissensbasierten Arbeitsprozessen neue Möglichkeiten eröffnen, ihre Arbeit zu organisieren, zu publizieren, zu kommunizieren und sich als Fachexperte zu positionieren.