Posts Tagged: Social Software


31
Jan 09

Social Software Triangle reworked (Social Software Dreieck)

or: meet TIM, POC and NIM

For the purpose of my dissertation it is more appropriate to lay out the social software triangle this way (compared to the versions of Jan Schmidt and Koch/Richter)

Social Software Triange (rework)

It is a framework to position generic/abstract forms of usage of
these tools/services. Of course I like it, when blogs are in the center, which
also means that they are even more underdetermined than the other ones.
Positions can (and will!) change by adding (or removing?) respective
functionalities to the tools. E.g. adding widgets for social network
awareness to wikis (based on co-authorship relations) will shift it
into the NIM direction.

Other labels for the corners (counter
clockwise, starting bottom left) could be: Organization of Knowledge,
Communication of Knowledge(?) and Selections of Knowledge. For those
from the KM tradition.


23
Mai 08

Bibsonomy: (Social) Bookmarks und (gemeinsame) Literaturverwaltung

BibSonomy gehört zu den Werkzeugen des Web 2.0 zum Sammeln und Austauschen von Links zu Webseiten (Bookmarking bzw. Social Bookmarking), bietet darüber hinaus aber auch die Möglichkeit zur Literaturverwaltung. Literaturstellen können im BibTeX-Format gesammelt werden. Das macht dieses Werkzeug gerade auch für das wissenschaftliche Arbeiten interessant.

Die Einträge lassen sich als „private”, „public” oder aber auch als „friends” erfassen. Mit „friends” können Gruppen gemeinsam an einem Projekt arbeiten.

Über das Verwalten und Austauschen von Web- und Literaturquellen hinaus liegt das Potential aber v.a. im gemeinschaftlichen Indexieren, dem Social Tagging. Dadurch, dass angezeigt wird, welche Webseiten und Publikationen – als „public” – mit freien Schlagwörtern (tags) erfasst wurden, kann man Benutzer mit gleichen Interessen bzw. Arbeitsgebieten finden, Hinweise für die eigene Recherche erhalten und auch sehen, welche tags wie häufig verwendet werden (anschaulich gemacht als Wortwolke, sog. TagCloud). Es bilden sich gemeinschaftliche Schlagwortlisten, sog. Folksonomies.

Publikationslisten und TagClouds aus BibSonomy können auf der eigenen Webseite veröffentlicht werden. Literaturlisten lassen sich in mehreren Formaten in Literaturverwaltungsprogramme exportieren.

Benutzerszenarien für BibSonomy:

http://www.bibsonomy.org/help/basic/scenarios


11
Nov 07

Konzeption und Entwicklung eines Systems für die kollaborative Wissensarbeit in der Forschung basierend auf Social Software

Link zum Artikel

Die Gesellschaft wandelt sich von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Wissen ist zum wichtigsten Produktionsfaktor geworden. Dabei wächst die Erkenntnis, dass sich Wissen nicht unabhängig vom Träger benutzen lässt. Der Mensch als Wissensträger wird stärker in seiner sozialen Vernetzung wahrgenommen und Wissen als ein Ergebnis von Kommunikation und Erfahrung verstanden.

Für das Wissensmanagement in Unternehmen rückt dadurch der Wissensarbeiter und seine Tätigkeit in den Vordergrund. Er braucht Strukturen und eine Unternehmenskultur, die ihm hilft, Wissen zu kommunizieren und zu dokumentieren. Aus diesen Vorgängen heraus kann neues Wissen entstehen. Viele Wissensmanagementprozesse sind an zu komplexer Software gescheitert, die versucht, Wissen vom Arbeiter zu trennen. Neue Werkzeuge sind nötig, die sich auf den Wissensarbeiter statt auf sein Wissen konzentrieren und ihn bei seiner Arbeit unterstützen.

Gleichzeitig ist das Internet zu einer Plattform für neue Dienste geworden, die durch offeneStandards Inhalte und vor allem Menschen eng miteinander verknüpfen. Unter dem Schlagwort Web 2.0 ist ein Konzept aus Prinzipien und Geschäftsmodellen für die Webdienste entstanden, das auf Basis der Emergenztheorien auf die kollektive Intelligenz der Benutzer setzt. Mit Social Software bezeichnet man dabei Dienste, die Benutzer miteinander verbinden und ihnen helfen zu kommunizieren und zu kollaborieren.

Diese Dienste bieten eine mögliche Struktur für die Tätigkeit des Wissensarbeiters. So können Knowledge Blogs Wissensarbeiter miteinander verknüpfen, um Wissen innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu kommunizieren. Wikis schaffen eine Plattform mit der Wissensarbeiter mit geringstem Aufwand kollaborative Wissensbasen aufbauen können, bei denen der Wissensarbeiter alle Freiheiten für den Inhalt und die Gestaltung behält. Weblogs und Wikis sind eine hilfreiche Kombination um kollaborative Wissensarbeit zu unterstützen und Wissenskommunikation sowie -dokumentation mit dem Fokus auf dem Wissensträger zu ermöglichen.


2
Nov 07

Web 2.0: Eine Lernrevolution bahnt sich ihren Weg

Link zum Artikel

Kompetenzentwicklung im Internet – noch vor wenigen Jahren hätte diese Aussage als Widerspruch in sich gegolten. Denn so ideal Wissen durch das Netz zu vermitteln ist, so kläglich scheitert das E-Learning an der Vermittlung von Erfahrungen und Kompetenzen. Jetzt, im Lichte der Web 2.0-Techniken, scheint sich dieser Widerspruch aufzulösen.