Posts Tagged: Identität


31
Jan 09

Social Software Triangle reworked (Social Software Dreieck)

or: meet TIM, POC and NIM

For the purpose of my dissertation it is more appropriate to lay out the social software triangle this way (compared to the versions of Jan Schmidt and Koch/Richter)

Social Software Triange (rework)

It is a framework to position generic/abstract forms of usage of
these tools/services. Of course I like it, when blogs are in the center, which
also means that they are even more underdetermined than the other ones.
Positions can (and will!) change by adding (or removing?) respective
functionalities to the tools. E.g. adding widgets for social network
awareness to wikis (based on co-authorship relations) will shift it
into the NIM direction.

Other labels for the corners (counter
clockwise, starting bottom left) could be: Organization of Knowledge,
Communication of Knowledge(?) and Selections of Knowledge. For those
from the KM tradition.


2
Nov 07

Wer nutzt Weblogs für kollaborative Lern- und Wissensprozesse? Ergebnisse der Befragung ‘Wie ich blogge?!’ 2005

Link zum Artikel

Weblogs werden zunehmend in formellen und informellen Lernszenarien erprobt, in denen sie zwei Aspekte des Umgangs mit Wissen verbinden, nämlich die Kodifizierung und Personalisierung von Informationen. Das vorliegende Arbeitspapier stellt ausgewählte Ergebnisse einer breit angelegten Studie zu Weblogs im deutschsprachigen Raum vor. Im Mittelpunkt der Auswertung stehen die „W-Blogger”, also diejenigen Personen, die ihr Weblog führen, um Wissen mit anderen zu teilen. Diese Gruppe umfasst etwa ein Drittel aller Befragten; der typische W-Blogger ist männlich, formal höher gebildet, in Arbeit, 20 bis 40 Jahre alt und in höherem Maße technikaffin als andere Blogger. Wie andere Praktiken des Bloggens auch, umfasst das „WBlogging” Aspekte des Identitäts-, des Beziehungs- und des Informationsmanagements. Einige Besonderheiten lassen sich aus den Umfragedaten ablesen: Selbstdarstellung und Identitätsmanagement leisten die W-Blogger durch einige spezifische Publikationsroutinen – so dominieren kommentierte Verweise auf andere Online-Quellen gegenüber eher episodenhaften Texten und anderen Inhalten. W-Blogger legen auch in stärkerem Maße als übrige Gruppen Hinweise auf ihre Identität offen. Diese Personalisierung der Informationen erleichtert den Lesern die Kontextualisierung der veröffentlichen Texte. In Bezug auf das Beziehungsmanagement unterscheiden sich W-Blogger weniger in Anteil und Anzahl der Kommentare, sondern vor allem in Umfang und Ausrichtung ihrer Blogroll, in der auf andere thematisch einschlägige und regelmäßig gelesene Weblogs verwiesen wird. Die stärksten Unterschiede zeigen sich schließlich beim Informationsmanagement: W-Blogger haben ein größeres Repertoire an Informationsquellen und bedienen sich in stärkerem Maße der RSS-Technologie, um sich über Aktualisierungen auf dem Laufenden zu halten. Ähnlich wie für andere Blogger-Typen gilt auch für die W-Blogger, dass sich ihre soziale Beziehungen im Verlauf der eigenen „Blogger-Karriere” erweitern und stabilisieren – solche weblogbasierten sozialen Netzwerke stellen dem Einzelnen Sozialkapital zur Verfügung, das für erfolgreiche Lern- und Wissensprozesse mobilisiert werden kann.