Wissensarbeiter haben meist sehr klare Vorstellungen von der persönlichen Zukunft, die stark durch Lernen und Informationsverarbeitung geprägt ist. Aus Sicht von Unternehmen wird es daher in Zukunft immer wichtiger werden, dass die persönliche rote Leitlinie eines Wissensarbeiters mit der Unternehmensstrategie zusammenpasst. Wer das ignoriert, läuft Gefahr, dass erfolgskritisches Wissen abhanden kommt, um dann beim Mitbewerb wirksam zu werden. „Wissensarbeit” ermöglicht und fördert aber auch neue Formen der Erwerbstätigkeit ohne fixe Zughörigkeit zu einer Organisation und lässt vor allem Privat- und Berufsleben zunehmend verschmelzen. Der Ruf nach „Work Life Balance” kommt daher vor allem von Wissensarbeitern.
Posts Tagged: 2007
22
Apr 08
Erfolgsfaktoren bei der Nutzung von Wiki und Blog als Wissenstransfertools – eine praxisorientierte Untersuchung
14
Apr 08
Lernen mit interaktiven Visualisierungen
Der Beitrag “Lernen mit interaktiven Visualisierungen” von Joachim Wedekind ist erschienen in: P. Baumgartner & G. Reinmann (Hrsg.) (2007). Überwindung von Schranken durch E-Learning. Festschrift für Rolf Schulmeister, Band 1. Innsbruck-Wien-Bozen, StudienVerlag. S. 57-76.
Zusammenfassung
Multimediale Lehr-/Lernanwendungen sind interaktiv: Ohne Aktionen der Lernenden haben diese lediglich einen statischen Bildschirm vor sich; erst durch ihre Eingaben werden Reaktionen des Systems ausgelöst. Gerade deshalb bleibt die Notwendigkeit, den Begriff der Interaktion zu schärfen. Dazu greife ich auf Taxonomien der Interaktivität zurück wie sie in der Literatur zu finden sind und versuche sie mit Lernaktivitäten im Rahmen eines didaktischen Designmodells zu verknüpfen. Eingegrenzt auf interaktive Visualisierungen werden dann deren wichtigste didaktische Funktionen – Veranschaulichung, die Erschließung neuer Zugänge zu Inhalten und die Erschließung neuer Inhalte – an Beispielen charakterisiert. Abschließend werden notwendige instruktionale Maßnahmen genannt, mit denen das Potenzial interaktiver Visualisierungen in Lehr-/ Lernanwendungen ausgeschöpft werden kann.
14
Jan 08
162 Tips and Tricks for Working with e-Learning Tools
An sich geht es um E-Learning in diesem frei zugängichen E-Book: Kapitel III aber dreht sich um das sog. “Rapid E-Learning”, und das hat eine ganze Menge mit persönlichem Wissensmanagement zu tun. Den Tipp zum Buch habe ich von Jochen Robes (Weiterbildungsblog).
Der Autor über das Buch:
The eLearning Guild asked members for their favorite tips for using software for the creation of e-Learning. Members could submit tips in any or all of the following five categories:
-
Courseware authoring and e-Learning development tools
-
Rapid e-Learning tools
-
Simulation tools
-
Media tools
-
Combining and deploying authoring tools
A total of 122 members responded to the survey, contributing 162 usable tips. As with our previous Tips eBook efforts, the tips range in length from one-sentence ideas all the way up to page-long discourses. Some are very basic in nature, and others are quite advanced. We have not edited the tips in any way, other than to correct spelling – everything you see in this book is in the tipsters’ own words. As a result, these tips will be useful to any designer or developer looking for best practices to incorporate into their own production process.
16
Dez 07
Towards A Periodic Table of Visualization Methods for Management
In this paper, we describe the effort of defining and compiling existing visualization methods in order to develop a systematic overview based on the logic, look, and use of the periodic table of elements. We first describe the current fragmented state of the visualization field. Then we outline the rules and criteria we applied in conducting our research in order to present a revised periodic table of 100 visualization methods with a proposition how to use it.
1
Dez 07
Improving workplace performance
Jay Cross looks at how employees and their organisations can take advantage of the web 2.0 toolset and philosophy to support learning and improve performance in the workplace.
29
Nov 07
Wie können Novizen lernen, was Könner nicht wissen?
Diese schriftliche Fassung eines Vortrags von Brügelmann (aus dem Jahr 2007) behandelt folgende Fragen: 1. Was wissen Könner eigentlich selbst über ihr Können und wie weit können sie es explizit formulieren? 2. Lässt sich dieses Wissen intakt kommunizieren, ist es also lehr- und (aufgrund solcher Lehre) lernbar? 3. Können Novizen solcherart erworbenen Wissens generativ nutzen, um selbst zu Könnern zu werden?
Persönliches Wissensmanagement ist nicht explizit Thema dieses Vortrags, aber ich sehe sehr viele Bezüge: Denn es geht um die Artikulation von Wissen, um die Weitergabe und Nutzung von Wissen – und zwar aus einer individuellen Perspektive. Man muss ja auch nicht von persönlichem Wissensmanagement sprechen, es gibt viele Bezeichnungen von dem, worum es dabei geht.
2
Nov 07
Persönliche Informations- und Wissensportale als dualer Ansatz zu Unternehmensportalen
Wir betrachten persönliches Wissen, private Informationen und persönliche Zertifikate als wesentliche Assets, die eine Person in ihren Rollen als Mitarbeiter, als Bürger, als Familienmitglied, als Lernender, als Vereinsmitglied etc. sammelt und mit anderen Mitgliedern dieser persönlichen sozialen Netzwerke rollenbasiert und aufgabenorientiert teilen möchte. Ausgehend von dieser individuellen und lebensphasenorientierten Sichtweise stellen wir die Anforderungen persönlicher Informations- und Wissensportale den Anforderungen und den Leistungen organisations- und unternehmenszentrierter Portalsysteme (Enterprise Information Portals, E-Learning Server, Community Engines, …) gegenüber. Neben vielen Gemeinsamkeiten werden dabei auch interessante Unterschiede deutlich. Diese Unterschiede motivieren neue systemtechnische Ansätze zum kooperativen Informations- und Wissensmanagement, die wir in diesem Beitrag kurz skizzieren und in aktuellen Forschungsarbeiten unserer Gruppe verfolgen.
2
Nov 07
Persönliches Wissensmanagement
Wissensmanagement ist so aktuell wie eh und je. Die Veränderungen in der Wirtschaftswelt erzwingen en Blick auf Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung. Welche Beiträge leistet dabei das persönliche Wissensmanagement am Arbeitsplatz? Inwieweit bietet die persönliche Arbeitsorganisation Potential für Wettbewerbsvorteile?