Posts Tagged: 2006


3
Dez 07

Persönliches Wissensmanagement: Chance oder Bedrohung in einer organisierten Welt?

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Wir leben in einer Welt, in der unser Leben zunehmend von großen Organisationen geprägt wird. Gleichzeitig wird gerne die zunehmende Bedeutung der menschlichen Ressource in dieser „organisierten Welt“ hervorgehoben. Der Mensch wird dabei alternativ als Mittelpunkt, als kritischer Erfolgsfaktor oder als strategische Ressource gesehen. Es wird betont, dass neben dem Wissensmanagement der Organisation das persönliche Wissensmanagement zunehmend bedeutsamer wird und es wird gerne gefordert, dass der Mensch sich zuallererst selbst besser kennen lernen müsste, sein kognitives Potenzial weiter ausbauen und das Prinzip des lebenslangen Lernens verinnerlichen sollte. Im Kern wird dabei das bekannte ökonomische Prinzip des Mehr, Besser und Schneller von der Organisation auf den Menschen übertragen und zunehmend auch die Verantwortung für das erfolgreiche Gelingen. Diese Logik macht vielen Menschen Angst und führt häufig zu einer reservierten Haltung gegenüber personalisierten Ansätzen des Informations- und Wissensmanagements. Was verbirgt sich aber im Kern hinter diesen Ansätzen?


17
Nov 07

Der Fluch der Unterbrechung

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Vor lauter Anrufen, Emails und Internet kommen viele nicht mehr zum Arbeiten. Psychologen und Programmierer suchen verzweifelt nach Gegenmitteln (ein kurzweilig geschriebener Zeit-Artikel mit interessanten weiterführenden Links)


11
Nov 07

Konzeption und Entwicklung eines Systems für die kollaborative Wissensarbeit in der Forschung basierend auf Social Software

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Die Gesellschaft wandelt sich von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Wissen ist zum wichtigsten Produktionsfaktor geworden. Dabei wächst die Erkenntnis, dass sich Wissen nicht unabhängig vom Träger benutzen lässt. Der Mensch als Wissensträger wird stärker in seiner sozialen Vernetzung wahrgenommen und Wissen als ein Ergebnis von Kommunikation und Erfahrung verstanden.

Für das Wissensmanagement in Unternehmen rückt dadurch der Wissensarbeiter und seine Tätigkeit in den Vordergrund. Er braucht Strukturen und eine Unternehmenskultur, die ihm hilft, Wissen zu kommunizieren und zu dokumentieren. Aus diesen Vorgängen heraus kann neues Wissen entstehen. Viele Wissensmanagementprozesse sind an zu komplexer Software gescheitert, die versucht, Wissen vom Arbeiter zu trennen. Neue Werkzeuge sind nötig, die sich auf den Wissensarbeiter statt auf sein Wissen konzentrieren und ihn bei seiner Arbeit unterstützen.

Gleichzeitig ist das Internet zu einer Plattform für neue Dienste geworden, die durch offeneStandards Inhalte und vor allem Menschen eng miteinander verknüpfen. Unter dem Schlagwort Web 2.0 ist ein Konzept aus Prinzipien und Geschäftsmodellen für die Webdienste entstanden, das auf Basis der Emergenztheorien auf die kollektive Intelligenz der Benutzer setzt. Mit Social Software bezeichnet man dabei Dienste, die Benutzer miteinander verbinden und ihnen helfen zu kommunizieren und zu kollaborieren.

Diese Dienste bieten eine mögliche Struktur für die Tätigkeit des Wissensarbeiters. So können Knowledge Blogs Wissensarbeiter miteinander verknüpfen, um Wissen innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu kommunizieren. Wikis schaffen eine Plattform mit der Wissensarbeiter mit geringstem Aufwand kollaborative Wissensbasen aufbauen können, bei denen der Wissensarbeiter alle Freiheiten für den Inhalt und die Gestaltung behält. Weblogs und Wikis sind eine hilfreiche Kombination um kollaborative Wissensarbeit zu unterstützen und Wissenskommunikation sowie -dokumentation mit dem Fokus auf dem Wissensträger zu ermöglichen.


2
Nov 07

Wer nutzt Weblogs für kollaborative Lern- und Wissensprozesse? Ergebnisse der Befragung ‘Wie ich blogge?!’ 2005

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Weblogs werden zunehmend in formellen und informellen Lernszenarien erprobt, in denen sie zwei Aspekte des Umgangs mit Wissen verbinden, nämlich die Kodifizierung und Personalisierung von Informationen. Das vorliegende Arbeitspapier stellt ausgewählte Ergebnisse einer breit angelegten Studie zu Weblogs im deutschsprachigen Raum vor. Im Mittelpunkt der Auswertung stehen die „W-Blogger”, also diejenigen Personen, die ihr Weblog führen, um Wissen mit anderen zu teilen. Diese Gruppe umfasst etwa ein Drittel aller Befragten; der typische W-Blogger ist männlich, formal höher gebildet, in Arbeit, 20 bis 40 Jahre alt und in höherem Maße technikaffin als andere Blogger. Wie andere Praktiken des Bloggens auch, umfasst das „WBlogging” Aspekte des Identitäts-, des Beziehungs- und des Informationsmanagements. Einige Besonderheiten lassen sich aus den Umfragedaten ablesen: Selbstdarstellung und Identitätsmanagement leisten die W-Blogger durch einige spezifische Publikationsroutinen – so dominieren kommentierte Verweise auf andere Online-Quellen gegenüber eher episodenhaften Texten und anderen Inhalten. W-Blogger legen auch in stärkerem Maße als übrige Gruppen Hinweise auf ihre Identität offen. Diese Personalisierung der Informationen erleichtert den Lesern die Kontextualisierung der veröffentlichen Texte. In Bezug auf das Beziehungsmanagement unterscheiden sich W-Blogger weniger in Anteil und Anzahl der Kommentare, sondern vor allem in Umfang und Ausrichtung ihrer Blogroll, in der auf andere thematisch einschlägige und regelmäßig gelesene Weblogs verwiesen wird. Die stärksten Unterschiede zeigen sich schließlich beim Informationsmanagement: W-Blogger haben ein größeres Repertoire an Informationsquellen und bedienen sich in stärkerem Maße der RSS-Technologie, um sich über Aktualisierungen auf dem Laufenden zu halten. Ähnlich wie für andere Blogger-Typen gilt auch für die W-Blogger, dass sich ihre soziale Beziehungen im Verlauf der eigenen „Blogger-Karriere” erweitern und stabilisieren – solche weblogbasierten sozialen Netzwerke stellen dem Einzelnen Sozialkapital zur Verfügung, das für erfolgreiche Lern- und Wissensprozesse mobilisiert werden kann.


2
Nov 07

E-Portfolio: Methode und Werkzeug für kompetenzorientiertes Lernen

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Der Beitrag behandelt in knapper Form folgende Aspekte: Kompetenzen (mehr als nur Zeugnisse und Zertifikate); kompetenzbasiertes Lernen mit neuen Medien; E-Portfolios als Werkzeug für selbstgesteuertes Lernen und zur Dokumentation von Kompetenz; die wichtigsten Einsatzgebiete von E-Portfolios; die fünf wichtigsten Prozesse im Arbeiten mit E-Portfolios; unterschiedliche Typen von E-Portfolios und ihre Zielsetzung; wichtige Dimensionen von digitaler E-Portfolio Arbeit; Überblick über Tools und Werkzeuge und eine beispielhafte Darstellung von Elgg – Learning Landscape.