Individualisierung und Wissensarbeit

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Konzepte des Wissensmanagements als eine Reaktion auf Individualisierungsprozesse in Unternehmen. In nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen haben sich Individualisierungstendenzen durchgesetzt. Dem Menschen bieten sich dadurch neue Perspektiven und Freiheiten, konfrontieren ihn aber gleichzeitig mit erheblichen Anforderungen. Diese durch Individualisierungsprozesse erzeugten Ambivalenzen sind auch in Organisationen auf allen Ebenen zu beobachten: Auf der Mikroebene der Wissensarbeit, der Mesoebene der Arbeitsorganisation und der Makroebene der Organisationsstruktur von Unternehmen. Anschließend untersucht sie Wissensmanagement aus der Individualisierungsperspektive. Die zahlreichen Bemühungen um die erfolgreiche Implementierung verschiedener Konzepte des Wissensmanagements fasst sie dabei als Reaktion auf die Auswirkungen von Individualisierungsprozessen in Unternehmen auf. Bei der Frage nach den Konsequenzen für das Unternehmen stehen die Themen Unternehmenssteuerung, Kontinuität, Transparenz und Unternehmensgrenzen im Mittelpunkt ihrer Betrachtungen.

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One comment

  1. entstanden in der zentalen Personalabteilung von Siemens.

    Die Autorin entwickelt bzw. unterscheidet drei "Visionen", wie es mit Wissensmanagement weitergehen kann:

    • Kultur des Teilens
    • koordinierte Informationshaltung 
    • Bewirtschaftung von Wissenskapital

    Wenn man statt koordinierte Informationshaltung (loose) gekoppelte Informationshaltung schreibt, kommt man der Diskussion von Enterprise 2.0 mit ihrem technischen Anteil Social Software sehr nahe!

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