Erfahrungen


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Okt 09

Persönliches mit organisationalem verknüpfen…

Tools für persönliches Wissensmanagement kommen bei meinem Clientel oft sehr gut an. Hilfen zur Selbstorganisation bzw. Organisation des eigenen Wissenskörpers. Richtig interessant wird es nach meiner Erfahrung immer dann, wenn sich persönlicher und organisationaler Mehrwert ergänzen. Das möchte ich im folgenden erläutern.

So macht es ja nicht nur für einen persönlich Sinn, eine Eisenhower-Matrix als vorgeschaltete Ordnung und Workflow zur Abarbeitung von Informationen zu nutzen. Findet man bei ausscheidenden Mitarbeitern gerade bearbeitete Dokumente in einem Ordner Namens ACT! so bringt das auch für die Übergabe von Dokumenten viel.

Der vielgerühmte Zettelkasten oder eine Mikroartikel-Sammlung kann heute durch ein organisationales aber informelles Wiki oder Blog (je nach Ordnungsvorstellung) ersetzt werden, in welchem Infos vernetzt werden und neue Synergien entstehen.

Es macht Sinn, “persönliche” Tools in organisationale Strukturen einzubinden, und so einen Mehrwert für die gesamte Organisation aus dem gut organisierten Mitarbeiter zu schöpfen.

Wir haben das im DED Südafrika derzeit unter anderem über die Verbindung von persönlichem Dokumenten und Kontaktmanagement mit einem ausführlichen Debriefingkonzept geschafft. Das institutionell verankerte Debriefing sorgt dafür, dass die hoffentlich gut gemanagten persönlichen Informationen Nachfolgern zielsicher zur Verfügung gestellt werden. Die Einbindung eines AdHoc-Aufbereitungtools wie den Mikroartikel in die formelle Struktur des Berichtswesen war ein weiterer Schritt, mit dem ein eher persönlich gelagertes Tool in die organisationale Content-Struktur eingebunden wird. Dabei wurde allerdings darauf geachtet, nicht den Zwang eines formellen Berichtswesens auf dieses Tool übergehen zu lassen. Es wird aber kontinuierlich eingebunden und darauf aufmerksam gemacht. Orte für Ablage in der Organisation werden dadurch für den Nutzer klarer

In einer Organisation, in der Personalwechsel an der Tagesordnung steht, ist die Einbindung solcher Tools in die Prozesse um so wichtiger, will man nachhaltig Lernerfahrungen dokumentieren.